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PC-Spende vom Stadtwerk am See

Gruppenbild mit ComputernKinderstiftung

Fünf PCs und drei Bildschirme wechselten vergangene Woche den Besitzer. Organisiert wurde die gemeinnützige Spende von den Auszubildenden, Studenten und Studentinnen des Energieversorgers. Stellvertretend für die Ausbildungsmannschaft übergaben Studentin Laura Rief und Auszubildende Johanna Marschall das Hardware-Paket an Maren Dronia, Projektleiterin bei der Kinderstiftung Bodensee. Die freute sich. "Wir sind immer wieder dankbar, wenn auch Sachspenden den Weg zu uns finden," so die Sozialpädagogin. "Damit können wir schnell und unkompliziert helfen, wenn Not oder der Bedarf aufkommt". Eine solche Not entstehe beispielsweise, wenn kinderreiche Familien im Homeschooling mehrere Geräte gleichzeitig im Einsatz haben oder mit veralteten Geräten arbeiten. "Natürlich bekommt man auch über die Ämter oder die Schulen Endgeräte, aber oft sind die Budgets knapp und die formellen Hürden hoch", so Dronia. Die Familien, denen sie die PCs und Bildschirme übergeben möchte, kenne sie schon.  

Die Geräte sind technisch einwandfrei, werden jedoch beim Energieversorger regelmäßig ausgetauscht. Vor allem im vergangenen Jahr wurden Stadtwerk-Mitarbeiter und -Mitarbeiterinnen, die vorher mit PC arbeiteten mit Laptops ausgestattet. "Mobiles Arbeiten ist mit tragbaren Geräten wie Laptops leichter", so die Studentin Laura Rief. Für sie ist es die erste Spendenübergabe und Teil des Azubi-Projektes "Computerspende". Die Aufgabe: ausgemusterte Geräte sinnstiftend weitervermitteln. Ihr und Stadtwerkkollegin Johanna Marschall war von Beginn an klar: "Das ist eine super Möglichkeit, gemeinnützige Organisationen zu unterstützen". Den Kontakt vermittelte eine Kollegin. Binnen weniger Tage war der Übergabetermin organisiert und das Auto bepackt.

Die Kinderstiftung Bodensee lebt von solchen Spenden. "Unser Ziel ist, Kinder aus armen und benachteiligten Lebensverhältnissen in ihren Bildungs- und Entwicklungschancen zu fördern und ihre Lebenswelten zukunftsweisend zu gestalten.", erklärt Dronia. Finanziert wird dies zum größten Teil über Spenden und Fördermittel. "Aber das Stiftungskapital ist begrenzt", erzählt sie, "daher sind wir für jede Zuwendung dankbar - egal ob dies finanzielle Mittel sind oder ehrenamtliches Engagement. Jede Unterstützung hilft benachteiligten Kindern aus unserer Region."