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Spendenaktion

In 15 Tagen durch zehn Länder

Auto neben einem Warnschild "Vorsicht Elche"Trotz Warnhinweis: einen Elch hat das Team Köb/Heggelbacher leider nicht gesehen.Florian Köb/Markus Heggelbacher

Aber auch andere sollten von ihrem Abenteuer profitieren. In diesem Fall die Kinderstiftung Bodensee. Florian Köb und Markus Heggelbacher haben ihre Rallye-Teilnahme im Vorfeld beworben und um Spenden gebeten. "Da wir beide Kinder haben, lag es uns nahe auch etwas für Kinder zu tun", erklärt Florian Löb und konnte Nicole Aich von der Kinderstiftung Bodensee 8500 Euro übergeben.

"Wir hatten das Ziel vor Augen, für jeden gefahrenen Kilometer einen Euro spenden zu können", sagt Löb. Insgesamt bedanken sich die beiden Rallye-Fahrer für 7240 Euro Spenden, "und da wir ja auch noch bis Hamburg und nach Friedrichshafen zurückfahren mussten, wird der Betrag von uns auf 8500 Euro aufgerundet", ergänzt Heggelbacher. Das Geld wird künftig für die Notlagenhilfe der Kinderstiftung verwendet. Hierbei werden Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr in besonderen Notlagen mit Bekleidung, Schuhen oder auch Möbeln für ihr Zimmer bezuschusst. Mithilfe einer Einkaufsbegleiterin werden die benötigten Dinge erworben und - bei Bedarf - Möbel auch vor Ort mitaufgebaut. Im vergangenen Jahr konnte die Kinderstiftung mit der Notlagenhilfe 391 Kindern im Bodenseekreis unterstützen.

Auszeit und Abenteuer

Die beiden Geschäftsleute freuen sich, dass sie helfen konnten und betonen: "Aber auch wir haben profitiert. Die Baltic-Sea-Rallye war für uns eine echte Auszeit." Sie hätten unglaubliches Glück gehabt, "mit dem Wetter, mit dem Fahrzeug - wirklich mit allem", sagt Heggelbacher. Sie starteten neben gut 300 weiteren Teilnehmern am Hamburger Fischmarkt. Jedes Team hat sich einen Namen gegeben. "Wurstbrumme" und "Heckengecko" standen ebenso am Startplatz wie das Häfler-Team mit dem Namen "74 auf 75". Beide sind 1974 geboren und sie sind mit einem Alfa Romeo 75 ins Rennen gestartet.

Die Baltic Sea ist kein Rennen im eigentlichen Sinne. Der Weg ist das Ziel und nicht die Schnelligkeit. "Wir haben zwar ein Roadbook ausgehändigt bekommen, aber man war sehr frei, seinen Weg zu wählen."

Der Alfa Romeo Youngtimer sei einwandfrei gelaufen. Das Duo hatte sich im Vorfeld das Auto angeschafft. Im Kofferraum befanden sich Werkzeug, Räder mit Spikes und 15 Liter Benzin, "für den Notfall". Auf der Rückbank hatten sie ihre Koffer und waren sonst nur mit Musik und Spaß unterwegs.

Weiterlesen? Hier zum Artikel der Schwäbischen Zeitung.